3. CSS Expertentalk auf der DKM

02.11.2009 Versorgungslücken in der stationären Grundversorgung ? eher katastrophal als banal.

 

Starkes Interesse auf Vermittlerseite: Stationäre Zusatzversicherungen bieten großes Marktpotenzial.

Vaduz, 2. November 2009. Die Versorgungslücken im Krankenhaus reißen weiter auf. Gesetzlich versicherte Patienten haben immer öfter das Nachsehen bei der Terminvergabe oder in der Qualität der medizinischen Versorgung gegenüber privat versicherten Patienten. Kassenpatienten sind tendenziell eher einer Unterversorgung im Krankenhaus ausgesetzt, mit weit reichenden gesundheitlichen Folgen. Weitere Leistungsreduzierungen im Krankenhaus sind zu befürchten - so das Fazit des 3. CSS Expertentalks. Dass diese Entwicklung großes Potenzial für den Absatz stationärer Zusatzversicherungen birgt bei gleichzeitig noch hohem Aufklärungsbedarf, zeigt das große Interesse auf Vermittlerseite: Der Veranstaltungsraum platzte aus allen Nähten.

Stationäre Zusatzversicherung: Bald Schweizer Verhältnisse?

Über 85 % der in der Schweiz verkauften Zusatzversicherungen decken Leistungen im Krankenhaus ab.  In Deutschland sorgen bisher nur rund 6% der GKV Versicherten vor. Über die Hälfte der Menschen, die in der nächsten Zeit eine Zusatzversicherung abschließen wollen, streben eine bessere Versorgung im Krankenhaus an. Das Potenzial ist also groß, wie CSS-Chef Beat Moll erläuterte. Auch Judith Storf, die aus Patienten-Sicht die Diskussion bereicherte, rechnet grundsätzlich mit einer stärkeren Nutzung privater Zusatzversicherungen. Angesichts der eingeschränkten finanziellen Mittel vieler Menschen stellte sie jedoch die Möglichkeiten eigenverantwortlicher Absicherung in Frage. Dass gerade hier die CSS Tarife eine gute Lösung sein können, erläuterte aus Vermittler-Sicht Manuela Blank. Denn die CSS Tarife seien aufgrund des Verzichts auf Alterungsrückstellungen bei umfassenden Leistungen bis ins hohe Alter sehr viel günstiger. Viele Kunden würden sich nach einer eingehenden Beratung insbesondere beim Thema
Alterungsrückstellung für die Tarife der CSS entscheiden. Insbesondere junge Menschen stünden der CSS Kalkulation offen gegenüber und begrüßten die transparente Darstellung der risikogerechten Beitragsanpassungen.

Beratung durch Vermittler ist unverzichtbar.

Wahlleistungen müssen grundsätzlich nicht, werden aber in den meisten Fällen besonders qualifiziert erbracht, so Friedel Mägdefrau, der das Thema aus Sicht der Krankenhäuser aufrollte.
Da weitere Kostensteigungen zu befürchten seien, seien weitere Leistungsreduzierungen in der stationären Versorgung die Folge. Auch Judith Storf geht von einer Zunahme der Versorgungsmängel aus. Mit einer sinnvollen Kosten/Nutzen-Analyse der Ausgaben sei nicht zu rechnen. Die Transparenz stationärer Angebote sei jedoch ungenügend. Ratsuchende fänden sich in der Regel nicht zurecht im Tarifdschungel - der Bedarf an qualifizierter Beratung wird damit unverzichtbar. Damit wurde einmal mehr die Bedeutung und Wertschätzung der Arbeit unabhängiger Vermittler und deren Beratungsangebot deutlich.

Die Referenten:

Beat Moll, Vorsitzender der Geschäftsleitung CSS Versicherung AG Vaduz

Friedel Mägdefrau, Landesgeschäftsführer, Landesverbände der Privatkliniken Rheinland-Pfalz und Hessen und langjähriger Geschäftsführer der Rhein-Main-Kliniken

Judith Storf
, Sprecherin der Bundesarbeitgemeinschaft der Patientenstellen und Patientenberaterin in der Beratungsstelle Bielefeld

Manuela Blank, Produktmanagerin/ Vermittlerin, GutGuenstigVersichert Versicherungs- und Finanzvermittlungs GmbH

Der 3. CSS Expertentalk zum Thema "Versorgungslücken in der stationären Grundversorgung - katastrophal oder banal?" stieß auf starkes Interesse auf Vermittlerseite: Der Raum platzte aus allen Nähten.

Die Referenten des 3. CSS Expertentalks, von links nach rechts: Judith Storf, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientenstellen; Beat Moll, Vorsitzender der Geschäftsleitung der CSS Versicherung AG Vaduz; Jodok W. Kobelt, Moderator; Friedel Mägdefrau, Landesgeschäftsführer der Landesverbände der Privatkliniken Rheinland-Pfalz und Hessen; Manuela Blank, Produktmanagerin/Vermittlerin, GutGuenstigVersichert Finanzdienstleistungs- und Versicherungs GmbH

Der CSS Expertentalk auf der DKM

Bereits zum dritten Mal präsentierte sich das CSS Team um den Vorsitzenden Beat Moll während der DKM in Dortmund. Beim CSS Expertentalk haben Makler, unabhängige Versicherungsvermittler sowie interessierte Journalisten die Möglichkeit, aktuelle Gesundheits-Themen mit anderen Experten der Branche und namhaften Referenten zu diskutieren.


Die Beiträge und Viten der Referenten haben wir für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

Das Bildmaterial ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe CSS Versicherung AG Vaduz.

Beat Moll, Vorsitzender der Geschäftsleitung, CSS Versicherung AG Vaduz

Impulsreferat Impuls_Moll_final.pdf
Vita Vita_Moll_final.pdf

Manuela Blank, Produktmanagerin/Vermittlerin, GutGuenstigVersichert Versicherungs- und Finanzvermittlungs GmbH

Impulsreferat Impuls_Blank_final.pdf
Vita Vita_Blank_final.pdf

Friedel Mägdefrau, Landesverbände der Privatkliniken in Hessen und Rheinland-Pfalz, Landesgeschäftsführer

Impulsreferat Impulsreferat_Maegdefrau_final.pdf
Vita Vita_Maegdefrau_final.pdf

Judith Storf, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Patientenstellen und Patientenberaterin bei der Patienten/innenberatung Bielefeld

Impulsreferat Impulsreferat_Storf_final.pdf
Vita Vita_Storf_final.pdf

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